Folget mir nach
"Folget mir nach"
Jehovas Zeugen unter dem DDR-Regime
Filmdokumentation, 58 Min., 1999
Regie und Kamera: Fritz Poppenberg

"Folget mir nach" erzählt von Männern, Frauen und Kindern, die wegen ihres christlichen Glaubens vom kommunistischen Staat verfolgt wurden.

Bezeichnend sind die Mittel, die im Namen der Ideale von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit zur Anwendung gebracht wurden: Menschen wurden verschleppt und systematisch gefoltert oder vergiftet, Mütter wurden von ihren Kindern weg verhaftet und schwangere Frauen zu schweren Zuchthausstrafen verurteilt.

Wenig bekannt ist, dass Zeugen Jehovas, die die Konzentrationslager des Nazi-Staates überlebt hatten, nun unter den Kommunisten zu langen Zuchthausstrafen verurteilt wurden. Viele der Älteren überlebten die unmenschlichen Haftbedingungen nicht.

Doch in all dem Leid gibt es auch Lichtblicke. Zeitzeugen berichten, wie sie trotz Terror des SED-Regimes ihrem Glauben treu blieben, selbst Schulkinder lehnten den DDR-Staat dort ab, wo er ungerechtfertigte Treuebeweise einforderte.
Wie der Nazi-Staat letztendlich keine Macht über die Zeugen Jehovas gewinnen konnte, so war auch die kommunistische Diktatur in ihrem Versuch, diese Glaubensgemeinschaft und damit die Botschaft der Bibel auszulöschen, zum Scheitern verurteilt - eine Tatsache, die hoffnungsvoll stimmt.

Dieser Film ist erhältlich als DVD:
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Hinweise:
- Die DVD "Folget mir nach" ist mehrsprachig und beinhaltet die deutsche und englische Sprachversion.

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