Aus unserer Reihe "Die lange Nacht des unbequemen Films"

Die Aids- Rebellen
"Die AIDS-Rebellen"
Filmdokumentation, 94 Min., Farbe
von Fritz Poppenberg
Produktionsjahr 1992

Prädikat: Besonders Wertvoll

Der Film "Die AIDS-Rebellen" lässt international angesehene Wissenschaftler zu Wort kommen, wonach HIV nicht die Ursache von AIDS und AIDS keine ansteckende Krankheit ist. Mehr noch: Die Kranken werden weder richtig diagnostiziert, noch richtig therapiert und werden so zu Opfern einer fragwürdigen Medizin.

Die Filmbewertunsgstelle Wiesbaden schreibt:

"Die wissenschaftsjournalistische Reportage ist ein gelungenes Beispiel für Gegenöffentlichkeit im besten Sinn. Sie zwingt zum Nachdenken, wirft Fragen auf und zeigt die Vernetzung von Ideologie, Sexualmoral und Gesellschaft.

Obwohl der Film die herrschende Meinung über die Ursachen der Krankheit AIDS stark in Frage stellt, vermeidet er sektiererisches Eifern und stellt Thesen, die zum Teil in den Medien verblüffend einstimmig ignoriert werden, in ihren Widersprüchen kühl nebeneinander.

Dadurch entsteht ein Netz von Informationen, divergierenden Meinungen und Zusammenhängen, das dem Film Spannung verleiht. Gerade die kühle Haltung und der Verzicht auf Diffarmierung der selbstbewussten Träger der herrschenden Meinung, oder auf rührseliges Auskosten des Leids Betroffener macht diesen Film so ergreifend und aufklärerisch."

 

Trotz der Flut von Informationen wirkt der Film nicht überfrachtet, sondern es gelingt ihm immer wieder, Zeit zum Nachdenken zu schaffen.

Dieser Film ist erhältlich als VHS-Videokassette und als DVD:
VHS: EUR 14,95
DVD: EUR 14,95

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